Gute Fotos, schlechte Fotos

Ein Kollege und alter Freund rief mich kürzlich an – er solle einen Vortrag über gute versus schlechte Bilder halten. Ob ich ihm mit Material aushelfen könne. Ich wollte schon fragen, ob er meine Fotos so gut oder so schlecht finde … aber natürlich helfe ich gern. Mich brachte der Gedanke aber auch ins Grübeln: …

Überleben im Business-Alltag: Die E-Mail-Weiterleitung

„Nein, Deine E-Mail habe ich nicht bekommen … ach so, an die Adresse, nee, die rufe ich nur noch sporadisch ab!“ Haben Sie das auch schon gehört? Ein absolutes „no-go“ im Business-Alltag, wie ich finde. Man kann nicht einfach nicht mehr erreichbar sein, oder von seinen Kontakten erwarten, dass die auf LinkedIN, Xing oder Facebook …

Was is´ los – Textnachrichten im Businessbereich seriös nutzen

Dies sei als kleine Randanmerkung zu verstehen – wir alle nutzen moderne Kommunikationskanäle auch im Businessbereich völlig selbstverständlich. Dazu zählt auch WhatsApp. Was vielen offenbar nicht bewusst ist: Die kleinen Fotos, die als Profilbild hinterlegt sind, kann auch jeder Kunde (sogar jeder, der Ihre Mobilnummer kennt) ansehen. Persönlich finde ich es nicht besonders seriös, darauf …

Körpersprache in der Fotografie

Körpersprache zählt zu jenen Kommunikationswegen, die auch auf einem unbewegten, statischen Foto gut verstanden wird (im Gegensatz zu gesprochener Sprache, für die man Video und Ton braucht). Umso wichtiger, sowohl als Profifotograf als auch als derjenige vor der Kamera, sie bewusst einzusetzen und genau das zu formulieren, was das Foto aussagen soll. Es kommt vor, …

Test: Das Fotobuch als Marketingwerkzeug für Unternehmen

Fotobücher sind im Privatbereich ein äußerst begehrtes Produkt, wie das Handelsblatt kürzlich konstatierte. Millionenfach werden jedes Jahr diese modernen Fotoalben produziert – und bewahren wenigstens einen kleinen Teil der unzähligen Digitalfotos vor den Unwägbarkeiten der digitalen Speicherung. Ich stellte mir die Frage, inwieweit ich als professioneller Fotograf Nutzen aus diesem Trend ziehen kann. Zum einen ist ein …

Was ist eigentlich Unternehmensfotografie?

Die Welt der Fotografie ist voller Fachbegriffe – einige davon sind gar nicht so leicht zu merken oder auseinander zu halten. In diesem Artikel will ich allerdings nicht auf DPI, Megapixel, Leitzahl oder Schärfentiefe eingehen, sondern auf die Begrifflichkeit fotografischer Fachgebiete. So erhalten Sie einen Einblick in jene Leistungen, die ich Ihnen als „Businessfotos“ oder …

Kleine Lektion: Warum authentische Bilder gewinnen!

Vor wenigen Tagen ging eine Meldung durch die Medien, nach der sowohl die FDP als auch die NPD in ihren Wahlwerbespots mit derselben Familie für sich werben. Mama, Papa, Kinder fahren Fahrrad durch den Park. Idylle. Peinlich. Generisches Bildmaterial, das man bei Getty kaufen kann. Genau das haben offenbar die einen wie die anderen Produzenten …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Epilog

In den vergangenen Wochen habe ich hier auf meinem Blog eine umfangreiche Serie von Beiträgen veröffentlicht, die zahlreiche Profi-Tipps zum Thema Businessfotos enthalten. Mithilfe dieser Anregungen werden Sie möglicherweise in der Lage sein, das ein oder andere kleine Foto-Projekt selbst für Ihre Unternehmenskommunikation zu verwirklichen. So sehr ich mir Mühe gegeben habe, die technischen und …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Portraits

Businessportraits zählen zu den Motiven, die Sie besser den Profis überlassen sollten. Nicht umsonst absolvieren Fotografen eine mehrjährige Ausbildung, um Menschen „ins richtige Licht“ setzen zu können. Wenn Sie Ihre Geschäftsführer oder Mitarbeiter dennoch auf eigene Faust ablichten wollen, beherzigen Sie diese Ratschläge: Strategie Platzieren Sie die Person vor einem einfarbigen, gleichmässigen Hintergrund Lassen Sie …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Dokumentation von Social Events

Neben Präsentationen und praktischen Übungen zeichnen sich AO-Veranstaltungen immer durch den zwischenmenschlichen Austausch und Kontakt bei Freizeitveranstaltungen aus. Während gemeinsamer Aktivitäten oder einem festlichen Abendessen können Sie die private und persönliche Seite unseres internationalen Netzwerkes dokumentieren. Strategie Dokumentieren Sie Situationen, in denen mehrere Personen miteinander sprechen, möglichst ohne mit ihnen zu interagieren. So wirken Ihre …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Gruppenfotos

Während Kongressen kommen häufig eine Vielzahl von herausragenden Personen zusammen, die aus allen Teilen der Welt anreisen. Hier ergeben sich Chancen für einmalige Gruppenfotos von Gremien oder Teilnehmern. Strategie Suchen Sie bereits im Vorfeld einen geeigneten Ort für das Gruppenfoto Ideal ist eine neutrale Wand, die breit und hoch genug ist, um alle Personen davor …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Sitzungen und Konferenzen dokumentieren

Während Sitzungen und Vorträgen von Ärzten können ausdrucksstarke Bilder entstehen. Diese sind wichtige Dokumente für die Berichterstattung über Veranstaltungen, bei denen oft einzelne Personen im Vordergrund stehen. Strategie Fotografieren Sie von ganz hinten im Saal, um die zahlreichen Besucher abzulichten. Vielleicht können Sie auch auf einen Stuhl steigen, von einem Rang aus oder aus dem …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Fotos bei Fortbildungskursen

Besonders spannende Motive finden sich während der praktischen Übungen bei AO-Kursen – auch bei vielen anderen Events gibt es „Hands-on“-Kurse für die Teilnehmer. Die Fotos unterstreichen die Internationalität der Teilnehmer, ihre konzentrierte Professionalität und die wichtigsten Techniken, die die AO entwickelt. Wenn Sie einen kompletten Raum mit vielen Übungstischen fotografieren, zeigen Sie, wie viele Teilnehmer …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Fotos in der Klinik und im OP

Das Ziel von OP-Fotos ist es, wichtige Schlüsselszenen der Operation darzustellen. Die wichtigsten Schritte sind die Situation vor dem Eingriff (Lagerung, Abdeckung, Position des C-Bogens, OP-Team), der Schnitt und die Eröffnung der Fraktur (Zugang), die Reposition (schrittweise), die Fixation (schrittweise), die Situation nach erfolgreichem Eingriff und der Wundverschluss. Strategie Die Dokumentation im OP sollte aus …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Grundlagen – Bildgestaltung

Eine überzeugende Bildgestaltung gelingt nur mit etwas Übung. Wichtig ist, bereits bei der Aufnahme das gesamte Bild zu komponieren und die Bildbestandteile in eine Balance zu bringen. Dazu müssen Sie vor dem Auslösen im Sucher oder auf dem Monitor entscheiden, was die Schlüsselszene ist und wie viel Umraum dargestellt werden soll. Ist neben dem Hauptmotiv …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Grundlagen – Daten-Handhabung

Digitale Fotos sind unglaublich praktisch, weil man sie ohne Qualitätsverlust kopieren und bequem mit Stichworten versehen, archivieren und wiederfinden kann. Ist eine Datei aber einmal gelöscht oder falsch gespeichert worden, braucht man unbedingt ein Backup, um das Schlimmste zu verhindern. Daten speichern Speichern Sie die Dateien so, dass Sie sie später wiederfinden Benennen Sie die …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Grundlagen – Die Kamera

Digitalkameras haben viele Vorteile – sie machen „fast“ von alleine gute Fotos. Sie können das Ergebnis sofort kontrollieren und ggf. Korrekturen vornehmen. So können auch unter schlechten Lichtbedingungen gute Aufnahmen entstehen. Bilder können sofort in E-Mails, PowerPoint oder Social Media Netzwerken weiterverwendet werden – allerdings muss fast jedes Foto nachbearbeitet werden, bevor es gedruckt werden …

Die kleine Businessfoto-Fibel: Einleitung

Aus verschiedenen Gründen können wichtige Ereignisse oder Veranstaltungen häufig nicht von einem professionellen Fotografen begleitet werden. Sollen solche Momente dennoch dokumentiert werden, bietet es sich an, einen ambitionierten Hobbyfotografen aus dem Umfeld der Mitarbeiter, Veranstalter oder Organisatoren damit zu beauftragen. An diese Personen richtet sich die kleine Businessfoto-Fibel. Mit dieser Reihe von Beiträgen möchte ich …

Gute Sprache – guter Job

Seit einigen Jahren lebe ich im „Pott“ – aus sprachlicher Sichtweise eine Katastrophe für norddeutsche Feingeister. Nicht allein, dass Straßen hier in Umgangssprache betitelt werden (z.B. „Auf´m Bögel“) – das komplette Unvermögen zur Konjugation oder Deklination verpasst mir oft Schauer und Zucken. „Komm´ mal hier!“  ist so ein Beispiel. Der Essener Kabarettist Dr. Stratmann stellte …

Nonverbale Kommunikation für Denker und Lenker

Vor kurzem habe ich hier den Artikel Kommunikation: Fotos mit Menschen zählen! veröffentlicht und erhielt als Reaktion darauf eine E-Mail eines Freundes aus der Werbebranche, der meine Bildauswahl bemängelte. Das „pseudo-intellektuelle Gefummel“ am Kinn mache den Eindruck einer aufgesetzten Denkerpose. Diese Ausführungen wollte ich nicht unreflektiert lassen und habe mich einmal eingehend nach Deutungen zum Thema „Hände …